MASERIEREN
Die Maserung, auch Holzbild genannt, war um 1930 eine Alternative zu teuren, furnierten Möbeln. Die Technik wurde angewendet, um teure Hölzer nachzuahmen oder fehlerhaftes Holz zu korrigieren. So wurde aus einem einfachen Kiefernschrank ein kostbarer und naturgeteuer Eichenschrank. Oder aus einer "billig" wirkenden Tür eine edel und wertvoll aussehende Wohnungstür. Zu damaligen Zeiten ging es um die " Täuschung des Auges". In der heutigen Zeit steht die Restauration oder das Hobby für Maltechniken im Vordergrund.
Verwendet werden dazu Lasuren aus Halböl und Schlemmkreide, Abtönfarben sowie verschiedene Werkzeuge. Wichtig für die Maserierung ist die Übernahme der wesentlichen Merkmale der Hölzer wie Holzstruktur in der Längs- und Querrichtung, die Einarbeitung von Wurzel- und Astausbildungen und die Holzfarbe.